Neuer Uranmülltransport verstrahlt die Umwelt

erschienen auf “Nachrichten heute” (www.nachrichtenheute.ch)

Am vergangenen Donnerstag fuhr ein Güterzug mit Uranmüll durch das Münsterland. Der Müll – abgereichertes Uran (UF6) – entsteht bei der Anreicherung von Uranerz in der einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) Deutschlands im nordrhein-westfälischen Gronau.

Nur angereichertes Uran kann in Atomkraftwerken oder Bomben gespalten werden. Einem kleinen – angereicherten – Uranteil steht ein großer Teil von abgereichertem Uran gegenüber. Dieser gefährliche Müll könnte und müsste in Deutschland lagern – Kosten für die UAA-Betreiberfirma Urenco: Rund 200 Millionen Euro und ein schlechtes Image, da sie die Region mit ihrem Atommüll verseuchen würden. Daher greift Urenco seit den 90er Jahren zu einem Trick…

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