Provokante Frage: Von der Jobmesse nach Afghanistan?

erschienen beim Online Stadtmagazin echo-münster

11.900 Interessierte kamen, sich zu informieren. Über 3000 Stellen waren zu vergeben, manches aussichtsreiche Gespräche ist geführt und Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson lobte „das innovative Messe-Konzept“ als ein gutes Beispiel dafür, wie den Problemen auf dem heutigen Arbeitsmarkt begegnet werden könne, nämlich „mit Kommunikation und Austausch.“

Die Schlacht der zweiten „job-messe münsterland“ am Wochenende im Autohaus Hakvoort ist geschlagen und die Bilanz der Veranstalter und 80 Aussteller durchweg positiv. Alle waren am Ende zufrieden.

Protest von Friedensaktivisten

Alle? Nein. Dass auch die Bundeswehr zu den Ausstellern gehörte und gar den größten Stand hatte, behagte einigen Friedensaktivisten nicht.

31. August 2008 - Jobmesse Münsterland

Sie verteilten Flugblätter mit der Überschrift „Von der Jobmesse nach Afghanistan?“ an die Messebesucher. Die Armee war vor allem auf der Suche nach Fachkräften – besonders nach Medizinern.

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