Freiheitsberaubung durch die Polizei

erschienen auf “Nachrichten heute” (www.nachrichtenheute.ch)

Das es am Rande des später verbotenen „Anti-Islamisierungskongress“ der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro NRW“ in Köln zeitweilig zu militanten Ausschreitungen einiger „Autonomer“ kam ist unbestritten. Die Reaktion der Polizei – gleich drei Kessel indem jeweils mehrere hundert DemonstrantInnen festgehalten wurden – war jedoch vollkommen unangemessen.

Kurz nach 13Uhr kam es am vergangenen Samstag in Köln zu Steinwürfen auf die Polizei. An der Ecke Mühlenbach/Mathiasstraße zündeten eine Handvoll „Autonomer“ mehrere Müllcontainer an und griffen die Polizei an.

20. September 2008 - Demo gegen den Anti-Islamisierungskongress von ProNRW
Einige „Autonome“ zündeten Müllcontainer an und…

20. September 2008 - Demo gegen den Anti-Islamisierungskongress von ProNRW - 2
…bewarfen die Polizei mit Steinen.

Die Situation entspannte sich jedoch schon nach kurzer Zeit – besonders als bekannt wurde, dass die Polizei den rechtspopulistischen Kongress verboten hat. Die Polizei soll zeitweilig mit bis zu 3.000 Kräften im Einsatz gewesen sein – neben Wasserwerfern fuhren auch Räumpanzer und mehrere Hundestaffeln auf, die jedoch alle nicht zum Einsatz kamen.

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