Virtueller Krieg

erschienen am 16. Oktober 2010 bei Telepolis (www.telepolis.de)

- Militär-Videospiele erfreuen sich großer Beliebtheit und werden teilweise sogar vom Militär mitentwickelt. Auch die Bundeswehr wird immer öfter dargestellt -

Vergangene Woche erschien in Deutschland der neueste Teil der Videospiel-Serie [extern] Medal of Honor. Der Spieler schlüpft in dem nahezu fotorealistischen First-Person-Shooter in die Rolle eines Soldaten der US-Eliteeinheit „Tier-1″. Der elfte Teil der Spiele-Serie versetzt den User in ein reales Szenario: gekämpft wird in den kargen Höhen des afghanischen Hindukusch-Gebirges, bekämpft werden Aufständische und Taliban. Das Spiel sorgte bereits bei seiner Präsentation im August auf der Videospiel-Messe Gamescom in Köln für Furore: Damals hieß es, dass die Spieler im Multiplayer-Modus auch in die Rolle von Taliban schlüpfen können, um dann die US-Truppen zu bekämpfen. Aufgrund der massiven Proteste wurden die Taliban von Electronic Arts aus dem Kriegsspiel entfernt – was in der Realität ja nicht so einfach ist.

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