Archiv für Dezember 2013

Bilanz meines Journalismus 2013

Tadadada! Diese Website feierte am 26. Dezember das sechste Jahr ihres Bestehens! Zudem ist mal wieder ein Jahr zu Ende – Zeit also mal wieder Bilanz zu ziehen. Wie lief mein Journalismus im Jahr 2013?
Wie in den vergangenen Jahren erstmal ein paar Zahlen: 2013 habe ich 24 Artikel, 11 Interviews, 2 längere Studien, 2 Buchbeiträge und erstmals auch Videos – sogar gleich 26 davon – veröffentlicht. 2012 waren es noch 31 Artikel, 9 Interviews, 5 Studien und ein Buchbeitrag. Hinzu kam 2012 noch die Veröffentlichung meines „Soldaten im Klassenzimmer“-Buchs und auch 2013 habe ich viel Zeit in ein Buch-Projekt gesteckt, welches aber erst im Frühjahr 2014 erscheint. Die ganzen Zahlen haben aber sowieso eher wenig Aussagekraft, da sich die Artikel und Interviews in ihrer Länge teilweise sehr unterscheiden. Um daher etwas ins Detail zu gehen hier meine journalistischen Tops und Flops (und was dazwischen war) des Jahres 2013:

Tops
Ich habe mir das Thema Videospiele weiter erschlossen! Im Januar ist meine fünfte ausführliche Videospiel-Studie erschienen – diesmal zum First-Person-Shooter „Call of Duty – Black Ops 2“. Die Studie ist mit 27 Seiten die bislang ausführlichste in meiner „Das virtuelle Schlachtfeld“-Reihe – und zugleich das vorläufige Ende der Studien-Reihe. Denn die Rückmeldungen und Reaktionen auf meine Videospiel-Studien waren schwach. Es gab scheinbar nur wenig Leserinnen und Leser, was sicher mit dem Umfang der Studien zu tun hat.
Um das Thema „Videospiele“ trotzdem politisch zu bearbeiten, habe ich Ende Januar den YouTube-Kanal „Games’n’Politics“ in Betrieb genommen. Dort sind bislang 26 Videos über die politischen Aussagen in Videospielen erschienen. Neben Militär-Themen ging es dort auch um Gentrifizierung, Tierrechte, Atomkraft, Jugendmedienschutz, Rassismus und sogar Landwirtschaft und Frauen-Fußball. Mit dem Veröffentlichungs-Intervall bin ich sehr zufrieden, die Aufruf- und Abo-Zahlen sind aber noch ausbaubar. Ich bin zwar fest davon überzeugt, dass der Kanal viele Menschen interessiert und zumindest einige tausend Abrufe pro Video möglich sind, „Games’n’Politics“ ist aber einfach noch zu unbekannt. Ich hoffe, dass ich den Kanal durch stetig neue Videos im kommenden Jahr etablieren kann – und dies besser klappt als mit meinen Studien. Vielleicht schaffe ich es 2014 auch, Kooperationen mit anderen – etwas größeren – Videospiel-Medien einzugehen oder gleich ganz unter deren Dach zu schlüpfen.

Top: der „Games‘n'Politics“-YouTube-Kanal

Doch auch in schriftlicher Form habe ich „Videospiele“ weiter bearbeitet und zahlreiche Artikel dazu veröffentlicht. Vor allem der Abdruck der von mir eingereichten Artikel für das Bookzine WASD, das man getrost als Zukunft des Games-Journalismus bezeichnen kann, hat mich sehr gefreut. Mein WASD-Artikel über „Videospiel-Skandale“ wurde sogar von Spiegel-Online zweitveröffentlicht – eine solche Reichweite hatte bisher noch keiner meiner Texte.
Kurz vor Weihnachten habe ich dem PapyRossa-Verlag das Manuskript für mein drittes Buch geschickt. Diesmal geht es nicht um Bundeswehr-Werbung sondern um Militär-Videospiele – obwohl natürlich auch die Darstellung der deutschen Armee in virtuellen Spielen im Buch behandelt wird. Das Buch mit dem Titel „Das virtuelle Schlachtfeld“ erscheint im Frühjahr und ist das Ergebnis meiner jahrelangen Beschäftigung mit Militär-Videospielen. Hoffentlich bringt die Veröffentlichung auch nochmal etwas Schwung – mehr Zuschauerinnen und Zuschauer – für „Games’n’Politics“.
Ein erfolgreicher Kraftakt war der Relaunch der Kasseler Studierendenzeitschrift „medium“, die ich seit April layoute und auch sonst viel Redaktionsarbeit mache: vom Logo über Cover-Bilder, Artikel und Fotos habe ich schon sehr viel zur Zeitung beigesteuert und bin damit – trotz des großen Aufwands – sehr zufrieden.
Auch die Zusammenarbeit mit Zeitungs-Redaktionen hat sehr viel besser funktioniert als im letzten Jahr. Besonders freut mich, dass ich mittlerweile auch gezielt von verschiedenen Redaktionen für Artikel angefragt werde und die Initiative nicht immer nur von mir ausgeht: das verbuche ich mal als Anerkennung meines Wissens zum Beispiel über Sicherheitspolitik.
Darüber hinaus gab es natürlich auch einige Artikel und Texte, die ich sehr gelungen finde und hier kurz auflisten möchte. Neben der schon erwähnten, aufwändigen „Call of Duty“-Studie habe ich im Juli im Freitag einen Artikel über Feindbilder in Videospielen veröffentlicht und dazu auch mit einem US-Autor und Dozenten gesprochen. Da das Thema in Deutschland noch wenig beleuchtet ist, gehört der Artikel unbedingt in diese Auflistung. Der Artikel „Querflöte, Violine und Feldjäger“ über eine Aktion auf einem Truppenübungsplatz für den ich Antikriegs-Aktivisten begleitet habe, ist auch hervorzuheben – und hatte ernsthafte Folgen für mich, zu denen ich gleich auch noch komme. Meine Studie über die Haltung der regierungsnahen „Stiftung Wissenschaft und Politik“ im syrischen Bürgerkrieg hat eine wichtige Informations- und Wissenschafts-Lücke geschlossen. Als Reaktion auf einen ZEIT-Artikel eines Soldaten schrieb ich den Text „Die Bevölkerung auf Kriegskurs bringen“ der – für meine Verhältnisse – große Resonanz bekommen hat und vielfach verlinkt und aufgerufen wurde. Meine Beiträge im „Sowing Seeds“-Buch der „War Resisters‘ International“ und im 20. Band der „Kasseler Schriften zur Friedenspolitik“ über Militär-Videospiele halte ich ebenfalls für gelungen und sie waren wichtige Schritte hin zu meinem bald erscheinenden Videospiel-Buch.

Zwischen Tops und Flops
Die Zahl meiner öffentlichen Veranstaltungen ist sehr zurückgegangen. Waren es 2010 nur 14 Ver-anstaltungen stieg die Zahl 2011 auf 21 Vor¬trags- und Diskussions-Veranstaltungen und erreichte 2012 sogar den Stand von 27 öffentlichen Veranstaltungen. 2013 waren es dagegen nur noch 13! Grund dafür ist meiner Meinung nach das nachlassende Interesse am Thema „Bundeswehr-Werbung“ bzw. „Bundeswehr an Schulen“. Der erste Schwung, den die Bewegung gegen Armee-Propaganda hatte, ist zu Ende. Natürlich ist die zurückgehende Veranstaltungszahl auch gleichzeitig ein Anzeichen dafür, dass immer mehr Menschen informiert sind und zu dem Thema nicht mehr „gebrieft“ werden müssen. An dem von mir neu erschlossenen Thema „Militär-Videospiele“ gibt es bislang eher wenig Interesse politischer Gruppen, mich einzuladen – dies könnte sich nach der schon angesprochenen Buchveröffentlichung aber ändern. Abwarten.
Fotografiert habe ich 2013 natürlich auch wieder viel – allerdings nur so viel bzw. wenig wie auch 2012. Wieder klafft vor allem im Herbst eine Lücke bei meiner Fotografie, die ich selber nur damit erklären kann, dass in der Zeit weniger öffentliche politische (Protest-)Veranstaltungen stattfinden und es einfach weniger Möglichkeiten für mich zum fotografieren gibt. Trotzdem gibt es mit dem „Westbevern Kalender 2014“ wie schon im Vorjahr wieder ein Highlight meiner Fotografie – mit dem neu designten Kalender werden meine Fotos wenigstens von vielen Menschen gesehen.
Irgendwie müssen hier auch nochmal meine wenig gelesenen Videospiel-Studien kurz angeführt werden. Sie können als Beispiel für die „Wertigkeiten“ von Texten genommen werden: veröffentlicht man ein Buch, bekommt man von viele Leuten große Anerkennung ausgesprochen. Erscheinen die eigenen Texte mit derselben Qualität wie die Buch-Texte im Internet, gehen sie unter und werden kaum beachtet. Traurig, aber wahr. Denn eigentlich ist es ja – allein aus idealistischen Gründen – viel besser, seine Texte allen Menschen barrierefrei zur Verfügung zu stellen, statt mit dem Druckwerk eine Bezahlschranke zu haben.

Flops
Nicht mein Fehler, aber trotzdem das mieseste Erlebnis im Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit 2013 war die Beschlagnahmung meines Autos durch das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt bzw. die Staatsanwaltschaft Stendal. Die „Ordnungshüter“ meinten, ich hätte im August mehrere Bundeswehr-Fahrzeuge in einer Kaserne in Brand gesetzt – hier ein Interview mit mir dazu. Zwar musste das LKA kurze Zeit später feststellen, dass sie mit ihrem Verdacht auf dem Holzweg sind, ich mit dem Anschlag rein gar nichts zu tun habe (ja, sogar erst bei der Beschlagnahmung meines Autos davon gehört habe) und sie vollkommen überstürzt gehandelt haben, dennoch waren Auto und Mobiltelefon mehrere Wochen nicht für mich verfügbar. Das bedeutete für mich neben dem Eingriff in meine Privatsphäre – der Ausspähung meines Handys – auch einen enormen Verdienstausfall. Eine offizielle Entschuldigung für die Repression gibt es bislang nicht und auch eine Schadenersatz- bzw. Verdienstausfall-Forderung ist noch offen. Mit den Staatsorganen zusammengearbeitet habe ich bei dem ganzen Fall übrigens nicht: die PIN-Nummer meines Handys musste sich das LKA etwa von meinem Mobilfunkanbieter besorgen. Dieser – Vodafone – hat die Nummer dann auch bereitwillig an die Repressionsorgane herausgegeben.

Flop: die Staatsanwaltschaft Stendal erwirkte beim Gericht die Beschlagnahmung meines Autos

Glücklicherweise musste ich mich 2013 nicht so sehr über von mir verpasste Themen ärgern wie im Vorjahr. Dennoch hätte ich gerne viel mehr Artikel geschrieben und weitere Themen bearbeitet: die Liste von Texten, die ich gerne noch schreiben möchte, wächst und wächst. Aber Recherchen sind aufwändig, kosten Zeit und die Qualität muss stimmen.
Fehler und Ungenauigkeiten schleichen sich leider auch so schon in meine Texte. So ist etwa Gerry Whoop nicht mehr Schatzmeister der Linken ist, wie ich fälschlicherweise in einem Artikel im Freitag schrieb. Nur einer von sicherlich mehreren Fehlern, die ich 2013 in meinen Veröffentlichungen gemacht habe. Wie immer heißt es auch für 2014: Aufgepasst beim Schreiben!

Fazit
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich viele Themen in den drei Kategorien – Tops, Zwischen Tops und Flops, Flops – von der einen in die andere Kategorie bewegt. Während die „Veranstaltungen“ etwa von „Tops“ nach „Zwischen Tops und Flops“ wanderte, konnte ich die Relevanz vieler Artikel nun unter „Tops“ verzeichnen, dabei stand dies 2012 noch unter „Flops“. Insgesamt ziehe ich für 2013 eine positive Bilanz – auch wenn weiterhin viel Luft nach oben ist. Diese Bewertung ist aber natürlich subjektiv.
2014 werde ich weiter am Thema der „Bundeswehr-Werbung“ dran bleiben und auch weiter die Darstellung von Politik in Videospielen bearbeiten. Nach der kommenden Buch-Veröffentlichung wäre theoretisch aber auch wieder etwas Luft für das nächste Thema. Welches das sein könnte, weiß ich zurzeit aber noch nicht. Und da sich Mitte des Jahres wohl auch privat etwas bei mir ändern wird (ich wohl umziehen werde), kann ich aktuell sowieso nur einen bedingten Ausblick auf meine kommende Arbeit geben. Ich nehme mir zumindest vor, weiterhin viele „Games’n’Politics“-Videos zu machen und mehr Artikel zu schreiben. Ob das klappt, wird sich in den kommenden zwölf Monaten auch hier zeigen – oder eben nicht ;-)

Den Leserinnen und Lesern dieser Seite ein gutes Jahr 2014!

Michi

Call of Commerce: Modern Advertising

erschienen in der „WASD“ (www.wasd-magazin.de) Ausgabe 4

Erst waren Vollpreisspiele die Regel. Dann kamen Spiele mit In-Game-Werbung auf. Bald schon könnten vollkommen werbefinanzierte Spiele völlig normal sein. Eine Dystopie.

Nur noch wenige Abschüsse dann hat mein Team gewonnen. Ab in eine „McDonald’s“-Filiale – irgendwo muss sich der Feind doch verstecken? Hier aber nicht. Ich haste weiter. Über die Straße und schnell hinter die „Coca Cola“-Werbetafel. Schüsse in der Ferne. Am Bildschirmrand erscheint eine Abschussmeldung: verdammt, da hat es meinen Kollegen wohl erwischt! Ich schaue mich um: ein „H&M“, ein „Primark“ und ein „GameStop“. Gab es in dem Videospiel-Geschäft nicht einen Lüftungsschacht der nach oben führt? Genau! Nur noch kurz das Gitter weg und schon sehe ich den Camper. Ich ziehe meine Pistole, schleiche mich von hinten an den Scharfschützen heran und: Schuss! Sieg! „Dieser Headshot wurde dir präsentiert von Heckler und Koch“, schallt es durch mein Headset während auf dem Bildschirm eine „Amazon“-Anzeige für eine Paintball-Pistole desselben Kleinwaffenherstellers prangt. Genau die Pistole, mit der ich gerade den letzten Gegner getötet habe. Wenn ich in der Werbe-Anzeige jetzt den „Like“-Button klicke, bekomme ich sogar noch einen Schalldämpfer für meine virtuelle Pistole. Die ist aber schon jetzt viel besser als die ganzen namenlosen Pistolen im Spiel. Klar könnte ich Geld bezahlen um die Werbung im Spiel auszuschalten. Die Marken-Namen verwandeln sich dann in Fantasieprodukte. Aber so viel Geld habe ich nicht. Daher läuft jetzt erstmal ein Werbespot des Elektrofachhändlers „Saturn“ bevor es mit der nächsten Runde weitergeht.

weiterlesen (Seite 8 )

medium-Ausgabe Dezember 2013/Januar 2014

Kurz vor Weihnachten eine neue medium! Neben Info-Artikeln für die kasseler Studierendenschaft (so, wie sich das nunmal für eine Studierenden-Zeitschrift gehört) gibt es wie immer auch Artikel über politische Themen: diesmal über unkonventionelle Erdgasförderung in Nordhessen, den NSU-Mord an Halit Yozgat in Kassel und ein Interview zum Anti-Erdogan-Protest auf dem Taksim-Platz in der Türkei. Daneben haben wir erstmals einen kleinen Text über Sport – die Krise des kasseler Fußball-Vereins – in die medium genommen und am Ende gibt es wieder einige bunte Kultur-Seiten.

Neben dem Layout habe ich zwei Artikel und viele, viele Fotos beigesteuert. Die neue medium-Ausgabe gibt es hier als PDF – viel Spaß beim lesen:

me­di­um Nr. 4 Dez. 2013/Jan. 2014 – High qua­li­ty (PDF, 22MB)
me­di­um Nr. 4 Dez. 2013/Jan. 2014 – Low qua­li­ty (PDF, 5MB)

Ein Verfassungsschutz-Mitarbeiter als Nazi-Helfer?

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Dezember 2013/Januar 2014

Am 6. April 2006 wird der 21-jährige Halit Yozgat von zwei schallgedämpften Pistolenschüssen getroffen und sackt hinter dem Tresen eines Internetcafés in der Holländischen Straße 82 in Kassel nur gut 500 Meter von der Universität entfernt zusammen. Ein Kunde des Cafés im Hinterzimmer steht auf und verlässt das Gebäude – hätte er den sterbenden Halit Yozgat nicht bemerken müssen?

Im Prozess gegen den Beate Zschäpe von der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) gibt es viele Ungereimtheiten. Eine der Größten dreht sich um den Mord an Halit Yozgat, der schließlich in den Armen seins Vaters Ismail verblutete. Der Kunde im Internetcafé, der Yozgat schwerverletzt liege ließ war Andreas Temme aus Hofgeismar. Dort ist Temme auch unter dem Spitznamen „Klein Adolf“ bekannt. Kurz vor dem Mord an Yozgat soll Temme mit einem Bekannten telefoniert habe, der in der kasseler Neonazi-Szene aktiv war und zum Unterstützerkreis des NSU gehörte. Hat Temme seinen Bekannten angerufen und ihm Bescheid gesagt, dass die NSU-Mörder losschlagen können, da Yozgat im Café gerade allein bei der Arbeit sei?

weiterlesen (PDF, Seite 18)

KSV in der Krise

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Dezember 2013/Januar 2014

In der vergangenen Saison wurde der kasseler Fußballverein Meister und verpasste den Aufstieg in die 3. Bundesliga nur knapp. Jetzt spielt man gegen den Abstieg.

Nur noch zwölf Minuten sind an diesem regnerischen 23. November im Aue-Stadion zu spielen. Der „Kasseler Sport-Verein“ liegt mit 3:1 Toren vor dem Gegner aus Neckarelz. Zudem stehen nur noch 9 Mann der Gäste aus Baden-Württemberg auf dem Platz – zwei Roten-Karten sei Dank. Ein Sieg und damit drei Punkte wären wichtig. Mitte November hat sich der KSV nach einer Talfahrt in den Tabellen-Keller von Trainer Jörn Großkopf getrennt. Seitdem wird die Mannschaft von Co-Trainer Sven Hoffmeister und Torwart Carsten Nulle angeleitet – rumreißen konnten sie das Ruder bisher nicht: „Am Ende war es ein Spiel für die Geschichtsbücher. Ein verbesserte KSV Hessen hat am Samstagnachmittag das Kunststück fertig gebracht, in doppelter Überzahl einen 3:1-Vorsprung zu verspielen“, musste der KSV nach dem Abpfiff des Spiels gegen Neckarelz auf seiner Website verkünden.

weiterlesen (PDF, Seite 21)

Neue Rezension: Schanghaien ist obsolet

Zwar ist mein „Soldaten im Klassenzimmer“-Buch schon Anfang 2012 erschienen und das nächst Buch – diesmal über Militär-Videospiele – steht schon in den Startlöchern, doch ich freue mich sehr über eine neuerliche Rezension meines Buchs über die Werbeaktivitäten der Bundeswehr an Schulen. Hans Canjé hat sie im NeuenDeutschland veröffentlicht und kommt zu dem Schluss: „Ein Lehrbuch, nicht zur Freude der Bundeswehrführung, die Glaßer bei seinen Recherchen auch keinen roten Teppich ausgerollt hat.“
Die vollständige Rezension gibt es hier auf der Website des NeuenDeutschland.

Games’n’Politics – Folge 26 – PETA-Interview: Tierquälerei in Videospielen

Immer wieder kritisiert die Organisation „People for the Ethical Treatment of Animals“ (PETA) Videospiele, in denen Tiere getötet oder verletzt werden. Bei Gamerinnen und Gamern sorgt die Kritik der Tierrechtler oft für großen Unmut. Doch was sind die Argumente der PETA-Aktivisten? Ist ihre Videospiel-Kritik nur dumpfe Provokation oder ein ernstzunehmender Ansatz für bessere Spiele?

Dazu habe ich ein Interview mit Hendrik Thiele, Sprecher von PETA2, der Jugendkampagne von PETA-Deutschland e.V., geführt.

Hier geht’s zum Video!

Buchbeitrag: „Krieg der Pixel“

2011 war ich mit einem Artikel über Bundeswehr-Werbung im 18. Band der „Kas­se­ler Schrif­ten zur Frie­dens­po­li­tik“ vertreten, nun habe ich einen Beitrag über Militär-Videospiele zum gerade erschienenen 20. Band der Buch-Reihe beigetragen.

In meinem Artikel geht es um den Videospiel-Streit zwischen der westlichen Staatengemeinschaft und dem Iran aber auch um alternative, friedensfördernde Videospiele. Weitere Informationen sowie das Vorwort des Sammelbands gibt es hier auf der Website der AG Friedensforschung.