Archiv für Juli 2014

Veranstaltung in Celle

Im Rahmen der Aktionen gegen den „Celler Trialog“ halte ich am kommenden Montag einen Vortrag über „Bundeswehr-Werbung“ in Celle:

4. August 2014 / 19Uhr / „An der Heimatfront – Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr“ – Vortrag und Dis­kus­si­on / „Das Büro“ (Neustadt 52), Celle / Website zur Veranstaltung

Games’n’Politics – Folge 42 – Gesellschaftskritik in Zombie-Spielen

Zombies in Videospielen? Dumpfes Gemetzel oder Metapher für politische Lagen und gesellschaftliche Zustände? Diesen Fragen gehe ich in der neuesten Folge von „Games and Politics“ nach.

Als Experte für „Zombies in Unterhaltungsmedien“ stand mir Christian Köhler, Medienwissenschaftler und Zombologen an der Universität Paderborn dankenswerterweise zur Verfügung. Einen kurzen Artikel zum Video gibt es von mir hier auf „VideoGameTourism“. Zum YouTube-Video geht es hier!

Veranstaltung in Weiden

Morgen geht’s für mich nach Bayern um auf Einladung der GEW etwas über die „Bundeswehr an Schulen“ zu erzählen – über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine gute Diskussion im Anschluss des Vortrags würde ich mich wie immer sehr freuen!

23. Juli 2014 / 14.30Uhr / „Soldaten im Klassenzimmer – Die Bundeswehr an Schulen“ – Vortrag und Dis­kus­si­on / Schülercafé Scout (Bürgermeister-Prechtl-Straße 48), Weiden in der Oberpfalz / Facebook-Seite zur Veranstaltung

Rezensionen, Interviews und ein Video

Wahnsinn, was gerade passiert! Es gibt drei neue Rezensionen meines „Virtuellen Schlachtfeld“-Buchs, womit die Zahl der Rezensionen auf 12 steigt! Zwölf!
„Das Buch zeigt die eigentlich gefährliche Seite sogenannter Killerspiele“, wird das Thema des Buchs auf verqueert gelobt – siehe hier. In einer weiteren Besprechung findet der von mir sehr geschätzte Buch-Autor Peter Bürger, der mit seinen Büchern über Militainment quasi den Grundstein zu meiner Arbeit über Militär und Medien gelegt hat, sehr positive Worte für das Buch:

„Michael Schulze von Glaßer erschließt als freier Autor einen imponierenden Querschnitt durch das schier unübersehbare Sortiment der Videospiele mit Militärbezügen und zeigt mit seinem Ansatz, dass Alternativen zum Rezensions-Quark der neoliberalistischen Ära und zum „medienpädagogischen“ Formalismus des letzten Jahrzehnts möglich sind. Eine Empfehlung sei vorab ausgesprochen. Wer sich als Spieler, Medienforscher, Pädagoge oder Pazifist mit dem Krieg an Spielkonsole oder PC-Bildschirm kritisch auseinandersetzen möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen und lesen.“

Bürgers Rezension kann hier nachgelesen werden. Und auch in der letzten Rezension, diesmal von David Redelberger, kommt das Buch sehr gut weg:

„Wir sollen an Kriege gewöhnt werden. Zunehmend werden Auslandseinsätze der Bundeswehr beschlossen. Das Buch zeigt, wie diese Gewöhnung am Bildschirm stattfindet. […] Der Themenkomplex Militär-Rüstung-Videospiel braucht mehr kritische Aufmerksamkeit und dieses Buch ist ein sehr lesenswerter Einstieg.“

Die Rezension kann hier abgerufen werden. Dazu passend gibt es auch noch ein Interview.
Sowieso war ich in den letzten Wochen öfters Ansprechpartner für Medien, die über Militär-Videospiele berichten wollten. So wurde ich für einen Beitrag über Waffen-Lizenzen in Videospielen bei DRadio Wissen interviewt – hier nachzuhören. Auch der Radiosender EinsLive hat mich zu diesem Thema kürzlich befragt – hier zu hören.
Und dann war da noch ein Video von Thomas Goik vom Gaming-Magazin „Giga“ unter dem Titel „YouTube: Gaming-Kanäle, die ihr kennen solltet“. Gleich in der ersten Folge seines neuen Videoformats hat er meinen YouTube-Kanal „Games and Politics“ vorgestellt – und die Abo- und Aufrufzahlen sind durch die Decke gegangen. Waren es am 15. Juli noch 700 AbonnentInnen, sind es gerade schon über 2.000 – der Wahnsinn! Und eine tolle Motivation weitere Videos zu machen!

Games’n’Politics – Folge 40 und 41 – Gaming the Great War

Der Erste Weltkrieg jährt sich in diesem Jahr zum einhundertsten Mal. Passend zu diesem Anlass erschien kürzlich das „UbiSoft“-Videospiel „Valiant Hearts: The Great War“. Genug Gründe mal einen näheren Blick auf aktuelle Videospiele mit „Erster Weltkriegs-Setting“ zu werfen.

In „Games and Politics“-Folge 40 stelle ich daher einige Spiele mit „Erster Weltkriegs-Setting“ vor – neben „Valiant Hearts“ auch die Spiele „Verdun“ und „Rise of Flight“. Außerdem geht es in dem Video noch um Zahlen-Wertungen im deutschsprachigen Games-Journalismus. Doch damit nicht genug!

In einer weiteren neuen „Games and Politics“-Folge habe ich den Kulturwissenschaftler und Videopsiel-Buchautor Christian Huberts zu Weltkriegs-Spielen interviewt.

Hier geht’s zur Folge 40!

Und hier zur Folge 41!