Rezensionen, Interviews und ein Video

Wahnsinn, was gerade passiert! Es gibt drei neue Rezensionen meines „Virtuellen Schlachtfeld“-Buchs, womit die Zahl der Rezensionen auf 12 steigt! Zwölf!
„Das Buch zeigt die eigentlich gefährliche Seite sogenannter Killerspiele“, wird das Thema des Buchs auf verqueert gelobt – siehe hier. In einer weiteren Besprechung findet der von mir sehr geschätzte Buch-Autor Peter Bürger, der mit seinen Büchern über Militainment quasi den Grundstein zu meiner Arbeit über Militär und Medien gelegt hat, sehr positive Worte für das Buch:

„Michael Schulze von Glaßer erschließt als freier Autor einen imponierenden Querschnitt durch das schier unübersehbare Sortiment der Videospiele mit Militärbezügen und zeigt mit seinem Ansatz, dass Alternativen zum Rezensions-Quark der neoliberalistischen Ära und zum „medienpädagogischen“ Formalismus des letzten Jahrzehnts möglich sind. Eine Empfehlung sei vorab ausgesprochen. Wer sich als Spieler, Medienforscher, Pädagoge oder Pazifist mit dem Krieg an Spielkonsole oder PC-Bildschirm kritisch auseinandersetzen möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen und lesen.“

Bürgers Rezension kann hier nachgelesen werden. Und auch in der letzten Rezension, diesmal von David Redelberger, kommt das Buch sehr gut weg:

„Wir sollen an Kriege gewöhnt werden. Zunehmend werden Auslandseinsätze der Bundeswehr beschlossen. Das Buch zeigt, wie diese Gewöhnung am Bildschirm stattfindet. […] Der Themenkomplex Militär-Rüstung-Videospiel braucht mehr kritische Aufmerksamkeit und dieses Buch ist ein sehr lesenswerter Einstieg.“

Die Rezension kann hier abgerufen werden. Dazu passend gibt es auch noch ein Interview.
Sowieso war ich in den letzten Wochen öfters Ansprechpartner für Medien, die über Militär-Videospiele berichten wollten. So wurde ich für einen Beitrag über Waffen-Lizenzen in Videospielen bei DRadio Wissen interviewt – hier nachzuhören. Auch der Radiosender EinsLive hat mich zu diesem Thema kürzlich befragt – hier zu hören.
Und dann war da noch ein Video von Thomas Goik vom Gaming-Magazin „Giga“ unter dem Titel „YouTube: Gaming-Kanäle, die ihr kennen solltet“. Gleich in der ersten Folge seines neuen Videoformats hat er meinen YouTube-Kanal „Games and Politics“ vorgestellt – und die Abo- und Aufrufzahlen sind durch die Decke gegangen. Waren es am 15. Juli noch 700 AbonnentInnen, sind es gerade schon über 2.000 – der Wahnsinn! Und eine tolle Motivation weitere Videos zu machen!