Archiv für Dezember 2014

Games’n’Politics – Folge 49 – First-Person-Walker

Videospiele, in denen der Spieler wenig tun muss, die dafür aber sehr atmosphärisch sind und tiefgründige Geschichten erzählen, werden immer beliebter. Dabei werfen „First-Person-Walker“ bzw. „Walking-Simulations“ die Frage auf, ob sie überhaupt noch Spiele sind.

Im neuesten „Games and Politics“-Video stelle ich einige „First-Person-Walker“ vor und nehme mich der Kritik an diesem neuen Videospiel-Genre an. Zudem stelle ich – wie aktuell viele Videospiel-Journalisten – die Frage, ob die Bezeichnung als „Gamer“ für Menschen, die digitale Spiele spielen, nicht langsam ausgedient hat.

Hier geht’s zum Video!

Vortrag in Siegen

Mein letzter Vortrag in diesem Jahr findet morgen im Sauerland statt:

16. Dezember 2014 / 19.30 Uhr / „Der Werbefeldzug der Bundeswehr an Schulen und Hochschulen“ Vortrag & Diskussion / Bismarckhalle (Bismarckstraße 4), Siegen-Weidenau

Games’n’Politics – Folge 48 – Call of Duty: Advanced Warfare – Story-Review

Der First-Person-Shooter „Call of Duty – Advanced Warfare“ ist eine platte Schießbude? Das Gameplay mag einfach sein, inhaltlich bietet das populäre Videospiel von US-Publisher „Activision“ aber durchaus Tiefgang und spricht politisch brisante Themen an.

Im Spiel geht es um den Einsatz privater Militärfirmen, um Terrorangriffe auf Atomanlagen und die Entwicklung von Ethno-Waffen. Mehr dazu in der neuesten Folge „Games and Politics“!

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Abzug in Raten

erschienen in der Wochenzeitung „der Freitag“ (www.freitag.de) am 26. November 2014

- Afghanistan – Auch nach Ende der ISAF-Mission will Deutschland Soldaten an den Hindukusch schicken. Doch die Bilanz des Einsatzes ist desaströs -

Neues für Afghanistan: Zum Jahreswechsel wird die NATO-geführte „International Security Assistance Force“ (ISAF) in Afghanistan aufgelöst – nach dreizehn Jahren. Der Mission am Hindukusch unterstanden zeitweise mehr als 140.000 Soldaten, davon 5.000 aus Deutschland. Inzwischen sind es deutlich weniger, doch ganz abgezogen werden sie nicht. Im Dezember soll der Bundestag über ein neues Mandat abstimmen. Die Diskussion zeigt: Die Politik hat aus dem Desaster in Afghanistan nichts gelernt.
Die Kosten des bisherigen Einsatzes belaufen sich allein für die Bundesrepublik nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung auf 26 bis 46 Milliarden Euro. Dennoch konnten die ISAF-Truppen das Land nie unter Kontrolle bringen. Über 3.450 Soldaten der westlichen Koalition sind bislang gestorben. Zudem sollen mehr als 43.000 Zivilisten im Rahmen des Einsatzes – auch der US-Anti-Terror-Mission „Operation Enduring Freedom“ – getötet worden sein. Die soziale Lage ist katastrophal. Der „Human Development Index“ der Vereinten Nationen listet Afghanistan aktuell auf Platz 169 von 187. Stabilität gibt es in dem Land ebenso wenig wie ein funktionierendes politisches System. Doch deutsche Politiker und Militärs reden die Situation schön oder weisen die Verantwortung für Probleme von sich.

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Dortmund und Marburg

Nach meiner Vortragstour Mitte-November geht es schon wieder weiter. In Dortmund wird es eine sicherlich spannende Podiumsdiskussion über den politischen Gehalt von Videospielen geben, in Marburg wird es um Einsätze der Bundeswehr an Schulen gehen:

5. Dezember 2014 / 15 Uhr / Podiumsdiskussion „Wenn virtuelle Spiele reale politische Konsequenzen haben“ / Dortmunder U, Raum U5-Mediathek (Brinkhoffstraße 4), Dortmund / Website zur Veranstaltung

8. Dezember 2014 / 20 Uhr / „Bundeswehr an Schulen“ Vortrag und Diskussion / Phil-Fak, Raum 01B01 (Wilhelm-Röpke-Straße 6), Marburg / Website zur Veranstaltung