Viel Freund, viel mehr

erschienen auf der Website der Wochenzeitung „der Freitag“ (www.freitag.de) am 27. Juli 2015

- Wie wirtschaftliche Macht Kultur bedingt: die Folgen des wachsenden Videospielemarkts in China nach dem Ende des Konsolen-Verbots -

Die Feindbilder in heutigen First-Person-Shootern sind klar: Als US-Soldat kämpft man gegen Araber, Russen oder Chinesen. Die Videospielhersteller machen damit Milliarden-Umsätze – allerdings fast ausschließlich im westlichen Kulturraum. Laut Angaben der Website Video Game Charts wurden von den 216 Millionen Exemplaren der Call of Duty-Reihe seit 2003 über 85 Prozent in Nordamerika, Europa und Japan verkauft. Bei Battlefield, der anderen großen Militär-Shooter-Serie, sieht es ähnlich aus. Der Videospielmarkt könnte sich in den kommenden Jahrzehnten aber drastisch verschieben – und dadurch die Videospiele selbst verändern.

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