Kulturkampf: Sex verboten, Gewalt erlaubt

erschienen am 22. November 2015 bei Telepolis (www.telepolis.de)

- „Amerikanische Prüderie“, europäische Ansichten und gewalthaltige Spiel-Videos auf YouTube -

Erzkonservative Moralvorstellungen verhindern die Darstellung von Liebe und Sex in US-Medienproduktionen und auf US-Medienplattformen – die Zurschaustellung extremer Gewalt und das Posten von Hassbotschaften sind hingegen erlaubt. Durch die zunehmende Dominanz von US-Medien wird auch Europäern diese Moral aufgezwungen. Schon heute tobt deshalb ein Kulturkampf in sozialen Netzwerken.
„Amerikanische Prüderie“, so bezeichnet der Fantasy-Autor George R. R. Martin die extrem konservativen Moralvorstellungen, mit denen er aufgrund seines Epos „Das Lied von Eis und Feuer“, auf dem die Erfolgs-Fernsehserie „Game of Thrones“ basiert, oft konfrontiert sei.

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