Ein Trauma-Job

erschienen auf der Website der Wochenzeitung „der Freitag“ (www.freitag.de) am 1. März 2017

Bundeswehr – Bei der Werbung um den Soldatennachwuchs werden Risiken einfach ausgeklammert

Gewaltrituale, Erniedrigungen, sexuelle Nötigung: Ein neuer Skandal prägt das Bild der Bundeswehr. In der Staufer-Kaserne im baden-württembergischen Pfullendorf soll es zu zahlreichen Übergriffen von Vorgesetzen auf junge Soldatinnen und Soldaten gekommen sein. Kurz bevor das bekannt wurde, veröffentlichte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), seinen Jahresbericht, mit Ergebnissen, die hellhörig stimmen. Die Zahl meldepflichtiger Vorkommnisse in der Bundeswehr wegen des Verdachts auf Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist 2016 auf 131 gestiegen, im Vorjahr waren es 86 Fälle. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Vor zwei Jahren stellte die Bundeswehr in einer eigenen Studie fest, dass 50 Prozent der Soldatinnen während ihrer Dienstzeit schon mal belästigt wurden.

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