Archiv der Kategorie 'Buch'

Erste Rezensionen des Friedensbewegungs-Comics

Vor einigen Monaten haben der Zeichner Findus und ich eine „Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft“ veröffentlicht – nun treffen die ersten Rezensionen ein. In der Tageszeitung „jungeWelt“ lobt Gerd Bedszent: „Insgesamt ein gelungenes Buch.“ Und in der „ZivilCourage“ (PDF, Seite 32), der Mitgliederzeitschrift der Friedensorganisation DFG-VK, schreibt Thomas Mickan zu dem Büchlein: „In einer erfrischenden Mischung aus Text und Comicelementen erzählen die beiden die ‚Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft – Friedensbewegung und Antimilitarismus in Deutschland von 1800 bis heute.‘“ Das Format des Buchs „ist frisch, kurzweilig und lädt ein, in die Diskussion zu kommen“ – sehr schön!

Politische Pixel – virtuelles Säbelrasseln und das Thema „Flucht“ in digitalen Spielen

Unter dem Titel „GAMES AND POLITICS“ hat das „Goethe-Institut“ in Kooperation mit dem „Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe“ eine interaktive Ausstellung konzipiert. Diese ist vom 16. November 2016 bis zum 15. Januar 2017 bei den verschiedenen Partnern der „Goethe-Institute“ weltweit zu sehen – u.a. in Mexiko. Neben Christian Huberts und Nina Kiel durfte auch ich einen Beitrag zum deutsch- und englisch-sprachigen Ausstellungskatalog beisteuern.

In meinem Text geht es um reale politische Auseinandersetzungen aufgrund von Videospielen: Beispielsweise sorgten einige anti-iranische Videospiele von westlichen Herstellern für Proteste in der islamischen Republik, die daraufhin „Gegenspiele“ entwickeln ließ. Auch in China gab es schon Verbote westlicher Spiele, da sich das Land von den Inhalten der Spiele kulturell-angegriffen fühlte. Neben dieser vor allem von Kriegs-Videospielen ausgelösten Problematik, geht es in meinem Text auch noch um die Darstellung von „Flucht“ in virtuellen Spielen – als interaktives Medium könnten Videospiele einen großen Beitrag zum „Verstehen“ von Flucht leisten, tun dies heute aber leider kaum. Einige der Themen im Text habe ich auch schon in Videos auf meinem YouTube-Kanal angesprochen.

Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft

Eine kleine Geschichte der „Friedensbewegung und des Antimilitarismus in Deutschland von 1800 bis heute“ haben der Zeichner Findus und ich gerade im Unrast Verlag veröffentlicht. Behandelt werden darin sowohl historisch relevante Ereignisse (Widerstand gegen die Weltkriege, Antikolonialismus, Proteste gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands u.a.) als auch aktuelle Themen der Bewegung (Drohnen, Waffenexporte, Armee-Nachwuchswerbung u.a.).

Auch Kontroversen und unterschiedliche Standpunkte innerhalb der Friedensbewegung selbst werden in dem 80 Seiten umfassenden Sachcomic nicht verschwiegen. Das Cover des Comics gibt’s hier und einen genaueren Einblick ins Buch hier (PDF). Wir danken der Bertha-von-Suttner-Stiftung für die Unterstützung und wünschen viel Spaß beim Lesen und Gucken!

Neue Rezension meines Videospiel-Buchs

Der Journalist Jens Brehl hat mein 2014 veröffentlichtes Buch „Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“ rezensiert und schreibt:

„Autor Michael von Glaßner weiß, wovon er schreibt, denn sämtliche in seinem Buch besprochenen Videospiele hat er durchgespielt. […] Schulze von Glaßner gibt in ein in der Öffentlichkeit kaum diskutiertes Thema detaillierte Einblicke. Seit Jahrzehnten beherrscht die Killerspiel-Debatte den Diskurs. Erfrischend ist auch das Alter des Autors, der zum Jahrgang 1986 zählt. So nähert er sich der Thematik nicht aus dem akademischen Elfenbeinturm, sondern ist mit Computerspielen aufgewachsen und sammelt selbst weiterhin Spiel-Erfahrung.“

Sehr schön! Die vollständige Rezension ist hier zu lesen.

Buchbeitrag in „Krieg um die Köpfe“

Vor wenigen Wochen erschien der Sammelband „Krieg um die Köpfe – Der Diskurs der Verantwortungsübernahme – psychologische, sozialwissenschaftliche und medienkritische Betrachungen“.

Ich freue mich sehr in dem von Klaus-Jürgen Bruder, Christoph Bialluch und Jörg Hein herausgegebenen Buch mit einem Text über die „Attraktivitätsoffensive an der Heimatfront – Die Bundeswehr im Kampf um Herzen und Köpfe der Bevölkerung“ vertreten zu sein! Weitere Informationen gibt es hier!

Rezensionen, Interviews und ein Video

Wahnsinn, was gerade passiert! Es gibt drei neue Rezensionen meines „Virtuellen Schlachtfeld“-Buchs, womit die Zahl der Rezensionen auf 12 steigt! Zwölf!
„Das Buch zeigt die eigentlich gefährliche Seite sogenannter Killerspiele“, wird das Thema des Buchs auf verqueert gelobt – siehe hier. In einer weiteren Besprechung findet der von mir sehr geschätzte Buch-Autor Peter Bürger, der mit seinen Büchern über Militainment quasi den Grundstein zu meiner Arbeit über Militär und Medien gelegt hat, sehr positive Worte für das Buch:

„Michael Schulze von Glaßer erschließt als freier Autor einen imponierenden Querschnitt durch das schier unübersehbare Sortiment der Videospiele mit Militärbezügen und zeigt mit seinem Ansatz, dass Alternativen zum Rezensions-Quark der neoliberalistischen Ära und zum „medienpädagogischen“ Formalismus des letzten Jahrzehnts möglich sind. Eine Empfehlung sei vorab ausgesprochen. Wer sich als Spieler, Medienforscher, Pädagoge oder Pazifist mit dem Krieg an Spielkonsole oder PC-Bildschirm kritisch auseinandersetzen möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen und lesen.“

Bürgers Rezension kann hier nachgelesen werden. Und auch in der letzten Rezension, diesmal von David Redelberger, kommt das Buch sehr gut weg:

„Wir sollen an Kriege gewöhnt werden. Zunehmend werden Auslandseinsätze der Bundeswehr beschlossen. Das Buch zeigt, wie diese Gewöhnung am Bildschirm stattfindet. […] Der Themenkomplex Militär-Rüstung-Videospiel braucht mehr kritische Aufmerksamkeit und dieses Buch ist ein sehr lesenswerter Einstieg.“

Die Rezension kann hier abgerufen werden. Dazu passend gibt es auch noch ein Interview.
Sowieso war ich in den letzten Wochen öfters Ansprechpartner für Medien, die über Militär-Videospiele berichten wollten. So wurde ich für einen Beitrag über Waffen-Lizenzen in Videospielen bei DRadio Wissen interviewt – hier nachzuhören. Auch der Radiosender EinsLive hat mich zu diesem Thema kürzlich befragt – hier zu hören.
Und dann war da noch ein Video von Thomas Goik vom Gaming-Magazin „Giga“ unter dem Titel „YouTube: Gaming-Kanäle, die ihr kennen solltet“. Gleich in der ersten Folge seines neuen Videoformats hat er meinen YouTube-Kanal „Games and Politics“ vorgestellt – und die Abo- und Aufrufzahlen sind durch die Decke gegangen. Waren es am 15. Juli noch 700 AbonnentInnen, sind es gerade schon über 2.000 – der Wahnsinn! Und eine tolle Motivation weitere Videos zu machen!

WDR-Interview und neue Rezension

Und schon wieder gibt es Neuigkeiten rund um mein Buch: am Montag war ich beim WDR in Köln zu einem Live-Interview über Militär-Videospiele eingeladen. Das Gespräch kann hier nachgehört werden.
Außerdem ist auf der Website des Computermagazins „Chip“ eine Rezension über „Das virtuelle Schlachtfeld“ erschienen. Rezensent Jan Hoppe schreibt:

„Zusammenfassend kann ich sagen, dass das virtuelle Schlachtfeld speziell im deutschschprachigen Raum eine wichtige Veröffentlichung ist. Die zunehmenden Anknüpfungen zwischen Spielen und dem militärisch-industriellen Komplex sind erschreckend und verdienen unbedingt mehr Aufmerksamkeit. Schulze von Glaßer ist es gelungen, hierfür einen äußerst lesenswerten Beitrag zu leisten, welcher für Spieler ebenso wie für Nichtspieler ein Augenöffner sein dürfte.“

Hoppe bewertet das Buch mit fünf von fünf „C“ – die vollständige Rezension samt Bewertung ist hier zu lesen. Ich freue mich, dass das Buch so gut ankommt und das Thema der „Militär-Videospiele“ langsam auch von größeren Medien wahrgenommen wird!

Zwei weitere Buch-Rezensionen

Thomas Mickan von der Informationsstelle Militarisierung e.V. hat mein Buch gelesen und dazu eine Rezension verfasst – u.a. schreibt er:

„Es gelingt dem Autor mit dem Buch im deutschsprachigen Raum, mindestens aber in der Friedensbewegung ein wichtiges und neues Thema zu besetzen und sowohl für Computerspiel-Laien und auch erfahrene Gamer ein wichtiges Kapitel im Widerstand gegen Krieg und Militär in den analytischen Fokus zu rücken.“

Eine weitere Rezension findet sich in der Monatszeitung „Graswurzelrevolution“ – siehe hier. Auch wenn das Thema des „Virtuellen Schlachtfeld“-Buchs sicherlich sehr speziell ist, zieht es langsam seine Kreise – einzig die größeren Videospiel-Medien haben das Thema bislang leider noch nicht aufgegriffen.

Neue Rezensionen zum „Virtuellen Schlachtfeld“

Es gibt zwei neue, sehr erfreuliche Rezensionen meines Buchs „Das virtuelle Schlachtfeld“. Mira Sigel urteilt über das Videospiel-Buch auf der Website „Die Freiheitsliebe“:

„‚Das virtuelle Schlachtfeld – Video, Militär und Rüstungsindustrie‘ von Michael Schulze von Glaßer gibt einen ausgezeichneten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung, über Spiele, Akteure und Kooperationen.“

Auf der Website „Generation Medien“ schreibt wiederum Sabine Schiffer, dass „man unbedingt das Buch als Ganzes lesen sollte“. Damit wurde das Buch bisher sechs Mal besprochen – sehr schön :-) Vor allem, da die Besprechungen bisher überwiegend positiv ausfallen.

Zwei neue Buchrezensionen

Zu meinem neuen Buch „Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“ gibt es zwei weitere Rezensionen. Thomas Bendels vom GameLab der Universität Marburg schreibt:

„Michael Schulze von Glaßer leistet mit Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie ohne Frage Pionierarbeit, die man ihm hoch anrechnen muss. Er wagt sich an ein heikles Thema und fügt unzählige Daten und Fakten zusammen. Seine beiden thematischen Schwerpunkte über die politischen Inhalte von Militärspielen und die Zusammenarbeit von Militär-, Rüstungs- und Spieleindustrie sind dabei überaus informativ, gut strukturiert und einleuchtend.“

Auch wenn er nach eigenen Angaben „froh“ ist das Buch gelesen zu haben, hat er auch einige negative Kritik, die hier in der vollständigen Rezension nachzulesen ist. Eine weitere Rezension – oder vielmehr eine Buchvorstellung – gab es kürzlich in der Tageszeitung „jungeWelt“ – siehe hier.