Archiv der Kategorie 'Foto'

Fotos vom Protest gegen TTIP in Kassel

Im Rahmen des europäischen Aktionstags gegen das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA gingen auch im nordhessischen Kassel hunderte Menschen auf die Straße.

Meine Fotos vom Protest gibt es hier auf meiner flickr-Seite.

„Iron Man“ meets „Bundeswehr“ – Fotos von der Videospiel-Messe „gamescom“ 2014 in Köln

Auch in diesem Sommer fand in Köln wieder die weltgrößte Videospiel-Messe „gamescom“ statt – und wie immer stellte nicht nur die Unterhaltungsindustrie militärisches Equipment aus sondern auch das deutsche Militär selbst.

Meine Fotos von der Messe gibt es hier auf meiner flickr-Seite!

Demonstration gegen Homophobie in Kassel

Gegen eine Tagung fundamentaler Christen, die „Homosexualität heilen“ wollen, gingen Ende Mai rund 250 Menschen in Kassel auf die Straße.

Meine Fotos vom Protest gibt es hier.

Fotos von der Rüstungsmesse ITEC

Vom 20. bis 22. Mai 2014 fand in Köln die Rüstungsmesse ITEC statt. Bei der Messe drehte sich alles um militärische Trainingssimulatoren zur Soldaten-Ausbildung. Ich war dort um zur Verbindung zwischen der Rüstungsindustrie und der Videospielbranche bei dem Thema zu recherchieren.

Meine Fotos vom Messebesuch und auch vom Protest, den es gegen die Militärmesse gab, finden sich hier auf meiner flickr-Seite.

Fotos vom Ostermarsch in Kassel 2014

Im nordhessischen Kassel gingen im April 2014 rund 450 Menschen beim traditionellen Ostermarsch für Frieden auf die Straße.

Themen waren die Krise in der Ukraine, deutsche Rüstungsexporte und Kampf-Drohnen. Fotos vom Ostermarsch gibt es hier auf meinem flickr-Account.

»An Schulen und Hochschulen ansetzen«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 26. Februar 2014

- Gegen Bundeswehr im Bildungswesen: Die Aktion »Lernen für den Frieden« hat 10000 Unterschriften. Ein Gespräch mit Roland Blach -

Roland Blach ist Landes­geschäftsführer der »Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner­Innen« (­DFG-VK) Baden-Württemberg. Er arbeitet mit in der Kampagne »Lernen für den Frieden«

Ihre Kampagne »Lernen für den Frieden« hat soeben die Marke von 10000 Unterstützerunterschriften überschritten. Was und wen wollen Sie mit dieser Aktion erreichen?

Im Kern geht es darum, eine öffentliche Debatte darüber in Gang zu setzen, welche Verantwortung Bildung und Wissenschaft zur Beseitigung von Krieg sowie zur Förderung ziviler Konfliktlösung zukommt. Die verschiedenen landesweiten Kampagnen wie »Schulfrei für die Bundeswehr« geben dafür wertvolle Impulse. Der Titel eines alten Faltblatts der Deutschen Friedensgesellschaft von 1982 bringt es auf den Punkt: »Kriege werden im Schulzimmer erzeugt, lange bevor sie im Schulzimmer besprochen werden.«
Wir müssen die Vorbereitung, Akzeptanz und Bagatellisierung von Kriegen entlarven. Genau deswegen ist es notwendig, in Schulen und Hochschulen anzusetzen. Dort müßten die Grundlagen für eine friedliche Entwicklung gelegt werden, mit Zivilklauseln und der Förderung der Friedensbildung. Die Unterschriftslisten dienen dazu, mit der Mehrheit der Bevölkerung, die sich gegen Krieg und Aufrüstung ausspricht, ins Gespräch zu kommen.

Welche Reaktionen gab es bisher bei der Unterschriftensammlung auf der Straße?

Unterschiedliche. Viele Bürger sind interessiert und werden mit der Kampagne erst auf das Problem der Militarisierung des Bildungswesens gestoßen – und die wird größtenteils abgelehnt. Unsicherheit besteht darüber, ob es für uns als Bevölkerung überhaupt möglich ist, an den Zuständen etwas zu ändern und zu einer friedlichen Welt beizutragen.

weiterlesen

Ein Verfassungsschutz-Mitarbeiter als Nazi-Helfer?

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Dezember 2013/Januar 2014

Am 6. April 2006 wird der 21-jährige Halit Yozgat von zwei schallgedämpften Pistolenschüssen getroffen und sackt hinter dem Tresen eines Internetcafés in der Holländischen Straße 82 in Kassel nur gut 500 Meter von der Universität entfernt zusammen. Ein Kunde des Cafés im Hinterzimmer steht auf und verlässt das Gebäude – hätte er den sterbenden Halit Yozgat nicht bemerken müssen?

Im Prozess gegen den Beate Zschäpe von der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) gibt es viele Ungereimtheiten. Eine der Größten dreht sich um den Mord an Halit Yozgat, der schließlich in den Armen seins Vaters Ismail verblutete. Der Kunde im Internetcafé, der Yozgat schwerverletzt liege ließ war Andreas Temme aus Hofgeismar. Dort ist Temme auch unter dem Spitznamen „Klein Adolf“ bekannt. Kurz vor dem Mord an Yozgat soll Temme mit einem Bekannten telefoniert habe, der in der kasseler Neonazi-Szene aktiv war und zum Unterstützerkreis des NSU gehörte. Hat Temme seinen Bekannten angerufen und ihm Bescheid gesagt, dass die NSU-Mörder losschlagen können, da Yozgat im Café gerade allein bei der Arbeit sei?

weiterlesen (PDF, Seite 18)

Westbevern Kalender 2014

Wie schon für das aktuelle Jahr habe ich auch für das Jahr 2014 einen Kalender mit Fotos, die ich rund um die Orte Westbevern und Vadrup aufgenommen habe, erstellt. Diesmal im Hochformat (DIN A3 | 29,7 × 42cm) und mit Platz für Notizen!

Den Kalender gibt es in Westbevern-Vadrup bei der Bäckerei Freitag und Getränke König und in Westbevern-Dorf bei der Bäckerei Ackermann für 10 Euro zu kaufen.
Die Monate April, Juli und Dezember 2014 gibt es hier als Beispiele zu sehen:

Westbevern Kalender 2014 – April (PDF, 1,5MB)

Westbevern Kalender 2014 – Juli (PDF, 2,6MB)

Westbevern Kalender 2014 – Dezember (PDF, 3,2MB)

Spielsalon Kassel: „Videospiele sind Kulturgut“

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Oktober/November 2013

Studenten der Klassen Trickfilm und Neue Medien und Informatiker sind im Organisationsteam des Spielsalons Kassel aktiv. Ebenfalls dazu gehört Stephan Hanf , mit dem wir ein Interview geführt haben.

Ende November findet im „Fridericianum“ und im „Dock 4“ zum zweiten Mal der „Spielsalon“ der Kunsthochschule Kassel, der Universität Kassel und der „Hessischen Film- und Medienakademie“, statt. Was ist das?

Der Spielsalon besteht aus einer Ausstellung, in der Videospiele in einem künstlerischen Kontext vorgestellt werden. Normalerweise hängen im Museum Bilder an der Wand, bei uns sind es Monitore, auf denen man Videospiele spielen kann. Allerdings sind die gezeigten Videospiele besondere Spiele, weil sie etwas anders machen als konventionelle Videospiele – es sind Autorenspiele, die oft tiefgehende Geschichten oder auch politische Inhalte vermitteln und dabei nicht auf ihre kommerzielle Verwertbarkeit bedacht sind. Daneben werden auch selber Videospiel-Entwickler da sein, mit denen man diskutieren kann. Es wird Vorträge, Partys und einen „Game-Jam“ geben, bei dem in einem Workshop über die fünf Festival-Tage ein Spiel programmiert werden soll. Für Studierende ist das Festival kostenlos.

Du sagtest Autorenspiele – hat denn nicht jedes Videospiel einen Autor?

Es geht darum, dass die Autoren etwas mit ihren Spielen ausdrücken wollen. Im Spielsalon zeigen wir Spiele, deren Inhalte man vielleicht erstmal gar nicht in Videospielen vermuten würde. Eines der Spiele das wir ausstellen werden ist beispielsweise „Papers Please“. Darin schlüpft der Spieler in die virtuelle Haut eines Grenzbeamter eines fiktiven, kommunistischen Landes. Dabei muss er aufpassen, dass niemand mit gefälschtem Pass oder gegen die aktuellen Einreisebestimmungen ins Land kommt, andererseits muss der Grenzbeamte seine Familie ernähren – da könnte die Annahme von Bestechungsgeld hilfreich sein. Viele solcher moralischen Fragen tauchen in dem Spiel auf – und von solchen, tiefsinnigen Indie-Spielen gibt es immer mehr.
Früher brauchte man 100 Menschen zur Programmierung eines Spiels, heute klappt es auch mit einem kleinen Team oder sogar ganz alleine. Auch der Vertrieb von Spielen ist mithilfe des Internets viel einfacher geworden. Ich beobachte da einen Kreislauf: die ersten Videospiele wurden auch nur von einzelnen Autoren entwickelt, dann kam die Zeit der großen Publisher, die es auch heute noch gibt. Aber es gibt halt auch wieder vermehrt Spiele einzelner, unabhängiger Personen.

weiterlesen (PDF, Seite 10)

Sitzblockade gegen Neonazis

Mit einer spontanen Sitzblockade reagierten Mitte September einige Antifaschistinnen und Antifaschisten auf eine geplante Kundgebung der rechtsextremen Partei NPD im norhessischen Kassel. Die Polizei griff hart durch und machte dem NPD-Lastwagen nach kurzer Zeit den Weg frei.

Insgesamt protestierten an dem Tag rund 400 Menschen gegen die Kundgebung der Neonazis. Sprechchöre und Vuvuzelas übertönten die rechtsextremen Redner. Meine Fotos vom Anti-Nazi-Protest gibt es hier auf meinem flickr-Account zu sehen.