Archiv der Kategorie 'Interview'

»Wir müssen an unserer politischen Klarheit arbeiten«

erschienen in der Tageszeitung Neues Deutschland (www.neues-deutschland.de) am 2. Dezember 2015

- Vor dem ersten Kasseler Friedensratschlag ohne den langjährigen Sprecher Peter Strutynski: Ein Gespräch über die Zukunft der Friedensbewegung -

Am Wochenende findet im nordhessischen Kassel der 22. Friedensratschlag statt. In vier Foren und über 30 Workshops werden die erwarteten 400 Teilnehmer über Fluchtursachen, Militärinterventionen, Waffenexporte und friedliche Konfliktlösungen diskutieren, mit dem Ziel, Wege aus der Kriegslogik und Schritte für eine neue Friedenspolitik zu erarbeiten. Dennoch ist nicht alles wie immer: Mit Peter Strutynski verstarb im September einer der wichtigsten Organisatoren der jährlichen Veranstaltung und zugleich ein Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag.


Frank Skischus, ist Mitglied im Bundesausschuss Friedensratschlag.

Viele Jahre lang hielt Peter Strutynski die Einführungsrede beim Friedensratschlag. Davon musste er aus gesundheitlichen Gründen schon im letzten Jahr absehen. Wie wird der Friedensratschlag am Wochenende ganz ohne ihn aussehen?

Keine Frage, Peter fehlt uns sehr – sowohl wegen seiner sehr guten organisatorischen Arbeit als auch wegen seiner scharfen politischen Analysen. Er hat uns und den Besuchern des Friedensratschlags viel Orientierung gegeben. Dennoch ist der Tod Peters kein Ende einer Ära. Wir wollen vielmehr die Ära, die er begonnen hat, fortsetzen. Wir werden uns weiter auf die Stärken unseres Teils der Friedensbewegung konzentrieren, also Analysen sicherheitspolitischer Entwicklungen liefern und dies mit aktionsorientierten Diskussionen paaren. Dabei ist uns auch die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und antifaschistischen Organisationen wichtig.

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Atombombentechnik auf dem Weltmarkt

erschienen in der Tageszeitung Neues Deutschland (www.neues-deutschland.de) am 24. November 2014

- AKW-Kritiker Matthias Eickhoff über unkontrollierbare Folgen eines Verkaufs der Urananreicherungsfirma Urenco -

Die teilweise staatliche Urananreicherungsfirma Urenco soll verkauft werden. Ein scharfer Kritiker dieses Vorhabens ist Matthias Eickhoff vom »Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen«. Über Nichtverbreitungsziele, Hedgefonds und Proteste gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau – in der zudem tonnenweise atomare Abfälle lagern – sprach mit ihm Michael Schulze von Glaßer.

Die Firma Urenco ist Spezialist für Urananreicherung und hat einen Weltmarktanteil von 31 Prozent im Bereich der Brennstoffe für Atomkraftwerke. Sie gehört zu je einem Drittel den deutschen Energiekonzernen RWE und E.on sowie den Niederlanden und Großbritannien. Die Bundesregierung hat weitreichende Mitsprache- und Vetorechte. Jetzt soll die Firma, die eine Anreicherungsanlage in Gronau betreibt, für mindestens zehn Milliarden Euro verkauft werden. Warum warnen Atomkraftgegner davor?

Die Urananreicherung ist ein zen- trales Element beim Betrieb von Atomanlagen. Natürliches Uran wird in Zentrifugen angereichert, um später Brennelemente für den Einsatz in Atomkraftwerken herstellen zu können – dieser Anreicherungsprozess ist aufwendig und gefährlich. Zudem ist durch die Urananreicherung die Herstellung von Atombomben möglich. Dazu bleibt das Uran einfach länger in den Zentrifugen, bis es hoch angereichert und für Bomben verwendbar ist. Diese Atombombentechnologie soll nun auf dem Weltmarkt meistbietend feilgeboten werden. Das wäre eine Katastrophe, nicht nur aus atom-, sondern auch aus friedenspolitischer Sicht. Jeder Verkauf an Dritte oder Vierte steigert automatisch das Risiko, dass die militärisch äußerst brisante Technologie letztlich in die falschen Hände gerät.

Welche Interessenten gibt es für den Kauf von Urenco?

Da die jetzigen Eigentümer einen möglichst hohen Preis erzielen wollen, ist der potenzielle Käuferkreis bislang sehr weit gezogen worden: Neben Areva, Toshiba-Westinghouse und dem kanadischen Urankonzern Cameco wollen wohl auch Investment- und Pensionsfonds sowie ein völlig unbekanntes Konsortium rund um einen ehemaligen Urenco-Manager mitbieten. Auch aus Indien, Singapur und Hongkong gibt es Interesse. Sogar ein Börsengang ist im Gespräch, bei dem die Anteile dann völlig unkontrolliert auch an Hedgefonds oder Strohfirmen veräußert bzw. weiterveräußert werden könnten.

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»Wir hatten eben die besseren Argumente«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 13. März 2014

- In Solingen gibt es jetzt schon drei Schulen, in denen die Bundeswehr unerwünscht ist. Ein Gespräch mit Kai Kirstein -

Kai Kirstein ist in der »BezirksschülerInnenvertretung« in Solingen aktiv

In Solingen gibt es seit kurzem drei Schulen, die Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern der Bundeswehr den Zutritt verwehren. Wie kam es dazu?

Vor zweieinhalb Jahren wurden alle Solinger Schülervertretungen aufgerufen, Delegierte zu einer ersten Bezirksdelegiertenkonferenz zu schicken. Nach einer ausführlichen Diskus­sion des Sachverhalts wurde das Thema »bundeswehrfreie Schule« mit großer Mehrheit als Schwerpunkt gewählt. Der Vorstand dieser »BezirksschülerInnenvertretung« stellte sich dahinter und unterstützte die einzelnen Schülervertretungen dabei, das Thema in den Schulkonferenzen auf die Tagesordnung zu setzen und Lehrkräfte wie Eltern zu überzeugen – und das mit Erfolg! Wir hatten eben die besseren Argumente, Vernunft hat gesiegt.

Gab es auch Widerstand?

Ja, damit mußte man rechnen. Das Thema scheint bei vielen Menschen Emotionen zu wecken. Die einen finden die Bundeswehr in ihrer aktuellen Rolle gut, andere wiederum nicht. Es geht aber nicht darum, ob ich die Bundeswehr gut oder schlecht finde. Es geht darum, daß wir anerkennen müssen, daß es einen wachsenden und nicht unerheblichen Teil von Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die denken, daß Einsätze der Bundeswehr im Ausland eben nicht dem Frieden dienen und statt dessen als Kriegseinsätze zu bewerten sind. Wenn das Thema in der Gesellschaft derart kontrovers diskutiert wird, muß es auch in der Schule dementsprechend behandelt werden. Das heißt: Wir kämpfen nicht gegen die Bundeswehr, sondern für die freie Meinungsbildung und gegen einseitige Beeinflussung. Wir sagen ja zu Freiheit und Demokratie – auch im Klassenzimmer!

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»An Schulen und Hochschulen ansetzen«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 26. Februar 2014

- Gegen Bundeswehr im Bildungswesen: Die Aktion »Lernen für den Frieden« hat 10000 Unterschriften. Ein Gespräch mit Roland Blach -

Roland Blach ist Landes­geschäftsführer der »Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner­Innen« (­DFG-VK) Baden-Württemberg. Er arbeitet mit in der Kampagne »Lernen für den Frieden«

Ihre Kampagne »Lernen für den Frieden« hat soeben die Marke von 10000 Unterstützerunterschriften überschritten. Was und wen wollen Sie mit dieser Aktion erreichen?

Im Kern geht es darum, eine öffentliche Debatte darüber in Gang zu setzen, welche Verantwortung Bildung und Wissenschaft zur Beseitigung von Krieg sowie zur Förderung ziviler Konfliktlösung zukommt. Die verschiedenen landesweiten Kampagnen wie »Schulfrei für die Bundeswehr« geben dafür wertvolle Impulse. Der Titel eines alten Faltblatts der Deutschen Friedensgesellschaft von 1982 bringt es auf den Punkt: »Kriege werden im Schulzimmer erzeugt, lange bevor sie im Schulzimmer besprochen werden.«
Wir müssen die Vorbereitung, Akzeptanz und Bagatellisierung von Kriegen entlarven. Genau deswegen ist es notwendig, in Schulen und Hochschulen anzusetzen. Dort müßten die Grundlagen für eine friedliche Entwicklung gelegt werden, mit Zivilklauseln und der Förderung der Friedensbildung. Die Unterschriftslisten dienen dazu, mit der Mehrheit der Bevölkerung, die sich gegen Krieg und Aufrüstung ausspricht, ins Gespräch zu kommen.

Welche Reaktionen gab es bisher bei der Unterschriftensammlung auf der Straße?

Unterschiedliche. Viele Bürger sind interessiert und werden mit der Kampagne erst auf das Problem der Militarisierung des Bildungswesens gestoßen – und die wird größtenteils abgelehnt. Unsicherheit besteht darüber, ob es für uns als Bevölkerung überhaupt möglich ist, an den Zuständen etwas zu ändern und zu einer friedlichen Welt beizutragen.

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Spielsalon Kassel: „Videospiele sind Kulturgut“

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Oktober/November 2013

Studenten der Klassen Trickfilm und Neue Medien und Informatiker sind im Organisationsteam des Spielsalons Kassel aktiv. Ebenfalls dazu gehört Stephan Hanf , mit dem wir ein Interview geführt haben.

Ende November findet im „Fridericianum“ und im „Dock 4“ zum zweiten Mal der „Spielsalon“ der Kunsthochschule Kassel, der Universität Kassel und der „Hessischen Film- und Medienakademie“, statt. Was ist das?

Der Spielsalon besteht aus einer Ausstellung, in der Videospiele in einem künstlerischen Kontext vorgestellt werden. Normalerweise hängen im Museum Bilder an der Wand, bei uns sind es Monitore, auf denen man Videospiele spielen kann. Allerdings sind die gezeigten Videospiele besondere Spiele, weil sie etwas anders machen als konventionelle Videospiele – es sind Autorenspiele, die oft tiefgehende Geschichten oder auch politische Inhalte vermitteln und dabei nicht auf ihre kommerzielle Verwertbarkeit bedacht sind. Daneben werden auch selber Videospiel-Entwickler da sein, mit denen man diskutieren kann. Es wird Vorträge, Partys und einen „Game-Jam“ geben, bei dem in einem Workshop über die fünf Festival-Tage ein Spiel programmiert werden soll. Für Studierende ist das Festival kostenlos.

Du sagtest Autorenspiele – hat denn nicht jedes Videospiel einen Autor?

Es geht darum, dass die Autoren etwas mit ihren Spielen ausdrücken wollen. Im Spielsalon zeigen wir Spiele, deren Inhalte man vielleicht erstmal gar nicht in Videospielen vermuten würde. Eines der Spiele das wir ausstellen werden ist beispielsweise „Papers Please“. Darin schlüpft der Spieler in die virtuelle Haut eines Grenzbeamter eines fiktiven, kommunistischen Landes. Dabei muss er aufpassen, dass niemand mit gefälschtem Pass oder gegen die aktuellen Einreisebestimmungen ins Land kommt, andererseits muss der Grenzbeamte seine Familie ernähren – da könnte die Annahme von Bestechungsgeld hilfreich sein. Viele solcher moralischen Fragen tauchen in dem Spiel auf – und von solchen, tiefsinnigen Indie-Spielen gibt es immer mehr.
Früher brauchte man 100 Menschen zur Programmierung eines Spiels, heute klappt es auch mit einem kleinen Team oder sogar ganz alleine. Auch der Vertrieb von Spielen ist mithilfe des Internets viel einfacher geworden. Ich beobachte da einen Kreislauf: die ersten Videospiele wurden auch nur von einzelnen Autoren entwickelt, dann kam die Zeit der großen Publisher, die es auch heute noch gibt. Aber es gibt halt auch wieder vermehrt Spiele einzelner, unabhängiger Personen.

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Games’n’Politics – Folge 22 – Schöne heile Bauern Welt

Man mag es kaum glauben aber auch der „Landwirtschafts-Simulator 2013″ von Giants-Software vermittelt politische Botschaften.

Warum das Spiel nur die positiven Seiten der Landwirtschaft zeigt und Themen wie Massentierhaltung, Bodenverschmutzung und Gen-Technik (noch) ausblendet, klärt ein Gespräch mit Thomas Frey von der Entwicklerfirma.

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»Wir wollen zum Eingreifen für den Frieden ermuntern«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 27. September 2013

Die Kampagne »Lernen für den Frieden« will den Einfluß der Bundeswehr auf Schulen zurückdrängen. Ein Gespräch mit Peter Förster

Peter Förster ist in der Kampagne »­Lernen für den Frieden« aktiv

Sie sind Mitbegründer der im Juni gestarteten Kampagne »Lernen für den Frieden«. Welches Ziel verfolgen Sie damit?

Schulen und Hochschulen müssen ihren Beitrag für eine menschenwürdige und friedliche Entwicklung der Welt leisten. Dafür sollen die Bildungseinrichtungen strikt zivil ausgerichtet werden; der Einfluß von Rüstungsindustrie und Militär muß abgeschafft werden. Wir treten damit für eine gesellschaftliche Entwicklung ein, die von Aufklärung, Solidarität und der Autorität von Argumenten geprägt ist. Jeder kann auf unserer Website Unterschriftenlisten ausdrucken und sich beteiligen.

Bisher sind nur 2200 Unterschriften zusammen gekommen. Warum nur so wenig?

Immerhin ist schon in einigen Städten gesammelt worden. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, daß viele Menschen die Versuche der Militarisierung von Bildung und Wissenschaft ablehnen, aber unsicher sind, ob sich daran etwas ändern läßt. Wir haben uns bewußt dafür entschieden, daß man nur auf ausgedruckten Listen und nicht online unterschreiben kann, weil wir auf Gespräche mit den Mitmenschen setzen. Wir wollen sie zum Eingreifen für Frieden und sozialen Fortschritt ermutigen. Wir brauchen einen Mentalitätswechsel, jeder kann damit bei sich selbst beginnen.

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Games’n’Politics – Folge 17 – Jugendmedienschutz & Indizierungen von Games

Ein Interview mit Patrik Schönfeldt, dem Vorsitzenden des „Verbands für Deutschlands Video – und Computerspieler“ (VDVC) über den deutschen Jugendmedienschutz, indizierte Videospiele und eine gescheiterte VDVC-Bundestags-Petition.

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Buchbeiträge in „Sowing Seeds“

Im vergangenen Jahr habe ich etwas bei der Organisation der internationalen Konferenz „Countering the Militarisation of Youth“ der „War Resisters‘ International“ geholfen und auch einen Kurzvortrag und einen Workshop übernommen. Mit „Sowing Seeds – The Militarisation of Youth and How to Counter It“ ist aus der Konferenz in Darmstadt nun ein Sammelband entstanden.

Neben Interviews, die ich auf der Tagung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedenen Ländern geführt habe und die in dem Buch auszugsweise zu lesen sind, habe ich auch noch zwei Artikel zum Buch beigetragen. Im ersten Artikel geht es um die Nachwuchswerbung und PR-Arbeit der Bundeswehr im öffentlichen Raum – hier Seite 35. Mein zweiter Buchbeitrag beschäftigt sich mit militärischen Videospielen – Seite 49. In einigen Monaten soll es auch eine deutsche Version des Buchs geben. Die englische Version kann hier bestellt werden, ist aber auch vollständig und kostenlos als PDF verfügbar:

„Sowing Seeds – The Militarisation of Youth and How to Counter It“ (PDF, 3,8 MB)

»Ein großer Schritt in die richtige Richtung«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 23. Juli 2013

- Zivilklausel der Uni Münster: »Formular zum Kriegswaffenkontrollgesetz« muß bei Forschungsvorhaben ausgefüllt werden. Ein Gespräch mit Jörg Rostek -

Jörg Rostek ist studentischer Vertreter im Senat der Universität Münster

Der Senat der Universität Münster hat in der vorigen Woche die Einführung einer »Zivilklausel« in die Hochschulverfassung beschlossen. Damit soll Militärforschung untersagt werden. War der Beschluß denn nötig?

Zwar findet nach unserem Kenntnisstand aktuell keine Militärforschung an der Uni statt – in der Vergangenheit gab es aber einige wehrmedizinische Projekte mit der Bundeswehr. 2004 und 2005 hat die Uni Münster dafür mehr als 60000 Euro vom Verteidigungsministerium bekommen. Da solche Forschungsprojekte dazu dienen, Krieg als politisches Mittel zu optimieren, anstatt ihn zu verhindern, gehören sie nicht an eine zivile Hochschule. Mit der Zivilklausel wollen wir dafür sorgen, daß Kriegsforschung nicht noch mal stattfindet.

Die Leitung der Münsteraner Universität gilt eher als konservativ. Wie kam es zu dem einstimmigen Beschluß?

Wir haben schon seit zwei Jahren für die Einführung der Klausel gearbeitet, viele Veranstaltungen organisiert sowie im Studierendenparlament und im Allgemeinen Studierendenausschuß darüber diskutiert. Es herrschte weitestgehend Einigkeit darüber, daß wir in Münster eine Zivilklausel brauchen. Deshalb haben wir einen Entwurf dafür auf die Tagesordnung der Senatssitzung am 17. Juli gesetzt. Zunächst sah die Rektorin Professor Dr. Ursula Nelles unseren Antrag als Mißtrauensvotum gegen sich. Sie hat klargestellt, daß sie Forschungsprojekte mit militärischem Hintergrund unterbinden würde. Mit einer Zivilklausel diesen friedenspolitischen Anspruch zu unterstützen, lag da nicht fern. Sowieso herrschte im Senat Einigkeit darüber, daß Kriegsforschung an der Uni Münster erst einmal nichts zu suchen hat. Wo Kriegsforschung beginnt, ist aber weiterhin strittig.

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