Archiv der Kategorie 'Interview'

Games’n’Politics – Folge 15 – Frauen-Fußball in Videospielen (1)

Warum gibt es in Fußball-Videospielen wie denen der Fifa- oder der Fußball-Manager-Reihe von „Electronic Arts“ (EA) eigentlich keinen Frauen-Fußball?

Passend zur Frauen-Fußball Europameisterschaft in Schweden habe ich diese Frage Ralf Anheier, Pressesprecher von EA-Deutschland, im neuesten „Games‘n'Politics“-Video gestellt.

Hier geht’s zum Video!

»Gegen die Militarisierung der Bildung zur Wehr setzen«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 24. Juni 2013

- Kongreß in München wird beraten, wie man die Bundeswehr aus den Schulen heraushält. Ein Gespräch mit Renate Bayer -

Renate Bayer ist aktiv in der »AG Friedliche Schule und Hochschule« der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Sie laden für den kommenden Samstag zur Tagung »Zivilklausel verankern – Kooperationsvereinbarung kündigen« in München ein. Worum geht es da genau?

Genauer gesagt laden der Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW und der Landesbezirk ver.di unter dem übergeordneten Motto »Widerstand in Bayern bündeln« ein. Gerade in Bayern, wo die größte nationale Forschungsdichte für die Rüstungsindustrie besteht, steckt die Auseinandersetzung um eine Zivilklausel noch in den Kinderschuhen. Daneben wollen wir die Kräfte bündeln, die sich gegen das Kooperationsabkommen der Bundeswehr mit dem Kultusministerium engagieren. Wir wollen diesen Forderungen anläßlich der kommenden Landtagswahlen Nachdruck verleihen. Zu Wort kommen sollen diejenigen, die sich in Bayern bereits dafür engagiert haben, z.B. die Augsburger Studenten, die sich gegen einen Rüstungspark in der Nähe ihrer Uni wehren. Eingeladen sind also Beschäftigte, Studenten, Lehrer, Schüler, Eltern – alle, die sich gegen die Militarisierung der Bildung zur Wehr setzen wollen.

Läßt sich an der bereits 2010 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und dem Kultusministerium in Bayern, die den Jugendoffizieren der Armee Zugang zu Schulen sichert, noch etwas ändern?

Gerade die Jugend soll ja für das Konzept der Interventionsarmee – der »Armee im Einsatz« – und für die Inhalte der verteidigungspolitischen Richtlinien gewonnen werden. Als Multiplikatoren werden verstärkt die Lehrer von der Bundeswehr angesprochen. Es gibt schon Resolutionen gegen das Kooperationsabkommen etwa vom Bayerischen Jugendverband und dem Bayerischen Elternverband. Ob wir das Kooperationsabkommen zu Fall bringen oder nicht: Der Kampf um die Köpfe muß geführt werden!
Wir müssen gerade als Gewerkschafter immer wieder klarstellen, daß die Interessen der Krisenverursacher an Rohstoffen und Absatzmärkten, an der Vorherrschaft in der Welt, nicht unsere Interessen sind. Und wir wollen nicht, daß schon Kinder für Militarismus begeistert werden.

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Stolpersteine in Kassel: „Wir müssen uns erinnern“

erschienen in der medium (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft der Universität Kassel, Ausgabe Juni/Juli 2013

- Jochen Boczkowski engagiert sich in der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung und ist Vorsitzender des Vereins „Stolpersteine in Kassel“ -

medium: Anfang April wurden in Kassel zehn „Stolpersteine“ zur Erinnerung an Verfolgte und Ermordete des Nazi-Regimes gesetzt (siehe Spalte Seite 23). Die in Gehwege vor den ehemaligen Häusern und Wohnungen der Nazi-Opfer eingelassenen Messingplatten des Künstlers Gunter Demnig wurden vom Verein „Stolpersteine in Kassel“ initiiert. Jochen Boczkowski, können Sie den Verein und die Aktion kurz vorstellen?

Jochen Boczkowski : Wir sind Kasseler Bürgerinnen und Bürger, die teilweise schon seit Jahren mit dem Gedanken gespielt haben, Stolpersteine in Kassel zu verlegen, die aber aufgrund örtlicher Gegebenheiten – Einwände der jüdischen Gemeinde – nicht zum Zuge gekommen sind. Die Stadt Kassel wollte gegen den Widerstand der jüdischen Gemeinde, den öffentlichen Raum für Stolpersteine nicht freigeben. Dieser Widerstand ist nun aber nicht mehr da. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde hat entschieden, dem Projekt nicht mehr im Weg zu stehen, will aber nicht Träger der Aktion sein.

Welche Einwände waren das denn? Der Einspruch verwundert ja erstmal…

Die Einwände waren beachtlich. Die Kritiker haben gesagt, dass auf den Stolpersteinen, die vor den Wohnorten der von den Nazis ermordeter Jüdinnen und Juden eingelassen werden, von jedem herum getrampelt werden kann. Und auf Juden sei in der Geschichte genug getrampelt und gespuckt worden. Dieses Argument hat eine große Rolle gespielt und sollte auch nicht einfach abgetan werden. Aber folgt man diesem Gedankengang, dann würde man die fabrikmäßige Vernichtung von Menschen verniedlichen. Inzwischen liegen nahezu 40.000 Steine, die Zahl der Schändungen ist überschaubar. Zwar gibt es immer wieder Fälle, bei denen Neonazis die Steine verunstalten. Der Gedenk-, Erinnerungs- und Mahnungs-Aspekt überwiegt aber. Die Steine fallen auf und erinnern die Bürgerinnen und Bürger an die Grauen der Nazi-Herrschaft.

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»Werbeverbot für Armee an Schulen nötig«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 12. Juni 2013

- »Antimilitaristische Aktionstage« an Bildungseinrichtungen geplant. Ein Gespräch mit Julian Toewe -

Julian Toewe ist bei der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner) aktiv und organisiert die »Antimilitaristischen Aktionstage« mit Über 80 Organ…

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»Meine Briefe bleiben auch künftig militärfrei«

erschienen in der Tageszeitung jungeWelt (www.jungewelt.de) am 31. Mai 2013

- Die Post will eine Bundeswehr-Briefmarke herausbringen – Gegenaktionen von Friedensaktivisten. Ein Gespräch mit Roland Blach -

Roland Blach ist Geschäftsführer der »Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen« (DFG-VK) Baden-Württemberg

Das Bundesfinanzministerium gibt am 6. Juni Sonderbriefmarken mit olivgrünen Silhouetten von Menschen und dem Schriftzug »Bundeswehr – Im Einsatz für Deutschland« heraus. Was haben Sie dagegen?

Diese Briefmarke ist ein vorläufiger Höhepunkt der Werbemaßnahmen der Bundeswehr seit Wegfall der Wehrpflicht. Sie soll wohl suggerieren, daß das Militär von der gesamten Bevölkerung unterstützt wird. Das Bundesfinanzministerium schreibt dazu: »Die Bundeswehr genießt hohes Ansehen und großes Vertrauen. Sie nimmt einen selbstverständlichen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft ein, für die sie eine einzigartige und unverzichtbare Aufgabe wahrnimmt: Sie schützt Frieden und Freiheit – in Deutschland und in internationalen Einsätzen zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung.«
Damit erreicht die Einflußnahme der Bundeswehr auf Bildung und Wissenschaft, Freizeit, Sport und Kultur eine neue Dimension – letztlich geht es doch darum, Krieg als Mittel der Politik in der Bevölkerung akzeptabel zu machen. Die DFG-VK hat deshalb eine Petition an Minister Wolfgang Schäuble (CDU) mit der Forderung gerichtet, diese Briefmarke zurückzuziehen. Meine Briefe jedenfalls bleiben auch künftig militärfrei.

Ist das nicht viel Aufregung um eine kleine Briefmarke? Briefe schreibt doch kaum noch jemand, und die jeweiligen Marken werden wohl nur wenig beachtet.

Im Gegenteil. Ich selbst war früher leidenschaftlicher Sammler und stelle fest, daß die Post gerade angesichts der elektronischen Medien mit ihren Briefmarken wieder für viele Menschen interessant wird. Sie sind etwas Besonderes geworden – parallel zu E-Mail, Facebook und Co.
Briefmarken sind in allen Bevölkerungsschichten verbreitet, das Militär hat damit eine großflächige und subtile Alltagswerbung an der Hand – vergleichbar mit der Reklame in Fußballstadien oder Bahnwaggons. Das Bundeswehr-Marketing bleibt nicht bei bestimmten Zielgruppen stehen.

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Friedensbewegung, Friedensforschung und Protest: „Es steht schlecht um den Frieden“

erschienen in der medium² (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft Kassels, Ausgabe Mai/Juni 2013

Dr. Peter Strutynski lehrt seit 1977 Politikwissenschaft – vor allem in den Bereichen Arbeits- und Friedenspolitik sowie Internationale Beziehungen – in Kassel und ist seit 1981 in der Friedensbewegung aktiv. Er organisiert den seit 1994 jährlich an der Universität Kassel stattfindenden „Friedensratschlag“ (Infos unter: www.ag-friedensforschung.de).

Wenn Studierende an die Friedensbewegung denken, haben sie – so nehme ich an – oft das Bild von älteren Leuten der 68er-Ära im Kopf, die immer noch einem heute als weltfremd erscheinenden, internationalen Pazifismus anhängen. Ein falsches Bild?

Ich würde diesem Bild nicht grundsätzlich wiedersprechen. Und die in die Jahre gekommene Friedensbewegung empfindet es selbst zunehmend als Problem. Als ich 1967 in München mein Studium begonnen habe, wäre mir nie in den Sinn gekommen mich in der Friedensbewegung zu engagieren. Schon damals bestand die Friedensbewegung eher aus älteren Leuten und erschien mir nicht sehr attraktiv. Aber das war nur der erste Eindruck. Die Friedensbewegung, die dann in den 1980er-Jahren nach dem NATO-Doppelbeschluss, der die Stationierung von Atomwaffen auf deutschem Boden vorsah, ihren großen Aufschwung genommen hat, war zwar eine jüngere Bewegung als heute, aber auch nicht gerade eine Jugendbewegung. Jugendliche und Studierende engagieren sich eher sporadisch aus einem konkreten Anlass, zu bestimmten Events oder Aktionen. Sie sind weniger bereit zu kontinuierlicher Arbeit in „traditionellen“ Organisationen – noch dazu wenn diese in dem Geruch stehen ein wenig angestaubt oder old fashioned zu sein. Man muss auch sehen, dass jede Bewegung ein Auf und Ab hat; das macht ja gerade ihren Bewegungscharakter aus. Die große Friedensbewegung der 1980er-Jahre ist entstanden, nachdem die Bewegung im Jahrzehnt davor auch nur von relativ wenigen Aktivisten am Leben gehalten wurde. In der jüngeren Vergangenheit war es beispielsweise der Golf-Krieg 2003, der wieder Massen gegen Krieg mobilisiert hat.

weiterlesen (PDF, Seite 22)

„Die Kombination aus Engagement und Studium ist für mich die perfekte Symbiose“

erschienen in der medium² (www.medium.asta-kassel.de), Zeitschrift der Studierendenschaft Kassels, Ausgabe Mai/Juni 2013

Wer Geisteswissenschaften studiert muss nicht immer nur langweilige Papers schreiben – man kann die Theorie auch in die Praxis umsetzen. So wie Adrian Hermes.

Adrian Hermes studiert in Kassel im Master Politikwissenschaft. Doch auch die politische Praxis ist ihm wichtig. Seit Jahren ist er Mitglied der IG Metall (IGM) und sitzt mittlerweile für die Jugend-Abteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) als Vize Präsident im Vorstand des Jugendkomitees des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB). Wir sprachen mit ihm über die aktuelle Rolle der Gewerkschaften in der (Krisen-)Politik, die Vereinbarkeit von Studium und außer-universitärem Engagement und warum es sich lohnt für seine Ansichten auf die Straße zu gehen.

Du studierst, bist aber Mitglieder in einer Gewerkschaft für Arbeiter in der Metall- und Elektroindustrie – wie das?

Durch meine Ausbildung zum Industriekaufmann bei einem großen Automobilzulieferer bin ich seit 2005 in der IG Metall. Nachdem ich Jugend- und Auszubildendenvertreter wurde und mich in diversen Gremien engagiert habe, nahm ich 2008 das Studium der Politikwissenschaften in Osnabrück auf. Ich wollte mein betriebliches Engagement erweitern und auf anderen Ebenen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen. An der Uni konnte ich mich endlich mit den spannenden Fragen beschäftigen und mein Ehrenamt ausbauen. Seit vielen Jahren bin ich nun Bildungsreferent für die IGM und Delegierter für viele Arbeitskreise und Gremien in Leitungspositionen.

Ich habe gehört du sitzt im Rahmen der Gewerkschaftsarbeit immer viel im Flieger…

Das Jugendkomitee des EGB ist die Stimme aller jungen Gewerkschafter aus ganz Europa und hat ca. 40 – 50 Mitglieder. Wir diskutieren die aktuellen Probleme und Herausforderungen für die Junge Generation in Europa und versuchen Antworten darauf zu finden. Ich vertrete im Vorstand des Komitees den Österreichische Gewerkschaftsbund und den DGB und bin damit Teil eines siebenköpfigen Teams. Hier findet auch die Hauptarbeit statt. Wir werden oft als Experten zu Konsultationsprozessen der Europäischen Kommission eingeladen, vertreten die EGB Jugend auf diversen internationalen Konferenzen und versuchen Einfluss auf die EGB Politik zu nehmen, um die Jugendbelange durchzusetzen. Die Arbeit ist sehr spannend, aber auch enorm fordernd bei den vielen unterschiedlichen Interessen und Strukturen.

weiterlesen (PDF, Seite 15)

Peter Grottian: „Soziale Bewegungen praktizieren zu wenig zivilen Ungehorsam“

erschienen in der Graswurzelrevolution (GWR) 378 / April 2013 und auf www.graswurzel.net

Peter Grottian ist Hochschullehrer für Politikwissenschaft an der FU Berlin. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac. Seine im folgenden Interview vertretenen Positionen weichen insofern vom Selbstverständnis der Graswurzelrevolution ab, als sie den Staat affirmativ zum Adressaten politischer Forderungen machen. Zugleich aber zielt Grottian darauf ab, die zahmen Attac-Aktionen zuzuspitzen und mit radikaler Kritik an Herrschaftsstrukturen zu verbinden. Deshalb wollen wir diese Positionen zur Diskussion stellen und freuen uns über Bezug nehmende Beiträge. (GWR-Red.)

GWR: In den Medien wird täglich über die Wirtschafts- und Finanzkrise berichtet. Mit attac gibt es eine in Deutschland bereits im Jahr 2000 gegründete Organisation, die sich mit den Themen der Krise kritisch auseinandersetzt. Was macht attac aktuell?

Peter Grottian: Wir bereiten uns gerade auf die nächsten „Blockupy“-Proteste vor, die Ende Mai und Anfang Juni in Frankfurt/M. stattfinden sollen – da soll es eine Umzingelung des Bankenviertels geben. Bei der Organisation ist attac neben Gewerkschaften und anderen linken Gruppen einer der Hauptakteure. Daneben gibt es aktuell seitens attac auch eine Bankenwechsel-Kampagne und es sind Proteste im Rahmen der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank geplant.

GWR: Meinem Eindruck nach hört man von attac momentan nur wenig in der Öffentlichkeit. Täusche ich mich da?

Peter Grottian: Das ist zum Teil sicher eine richtige Beobachtung – hängt aber auch davon ab, dass attac von den politischen Vorhaben pluralistisch organisiert und breit aufgestellt ist. Heute gibt es zum einen die Vorbereitung der „Blockupy“-Proteste, die viele Ressourcen bündelt, und die Kampagne „Umfairteilen“, in der die Frage nach einem Reichtums-Armuts-Ausgleich gestellt wird. Bei „Umfairteilen“ arbeiten wir auch viel mit Kirchen zusammen, organisieren Protestaktionen und auch einen Kongress. attac ist Teil vieler solcher Bündnisse und tritt daher eben auch nicht immer mit eigenem Namen groß in der Öffentlichkeit in Erscheinung.

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Games’n’Politics – Folge 6 und 7 – Gentrifizierung in Sim City

Wenn arme Menschen aus einem Stadtviertel verdrängt werden, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können, ist das ein Zeichen von sozialer Ungleichheit. Die Stadt-Soziologie bezeichnet die Aufwertung von Stadtvierteln und die Verdrängung der vorherigen, einkommensschwächeren Bewohner als „Gentrifizierung“. Wie sieht es damit im neuen Städte-Bau-Videospiel Sim City aus? Ist dort Gentrifizierung möglich? Und wenn ja, wie? Das habe ich in einem Video auf meinem YouTube-Kanal untersucht – siehe hier.

Zum Thema „Gentrifizierung in Sim City“ habe ich zudem auch noch eine zweite Meinung eingeholt. Im Interview schildert Christian Schiffer, Herausgeber des Videospiel-Bookzines WASD, Politikwissenschaftler und großer Sim City-Fan seinen Gentrifizierungs-Versuch in dem Spiel.

Zu dem Interview-Video geht es hier. Viel Spaß!

Games’n’Politics – Folge 4 – Antifa Gaming

Auch Neonazis spielen Videospiele und versuchen dabei und in Gamer-Foren ihre braune Propaganda zu verbreiten.

Ich habe mich darüber mit Max von der Gruppe „Antifa Gaming“ unterhalten – viel Spaß beim Zuhören!

Hier geht’s zum Video!